Montag, 15. September 2008

Mein erster Tag bei Fränky Steini


Heute Morgen bin ich zwei Mal aufgewacht. Erst um sieben, mit dem leisen Klicken meines neuen rosafarbenen Weckers. Das Klicken, das man hört, wenn der Zeiger auf die augewählte Uhrzeit springt, noch bevor der Alarm selbst losgeht. Dann bin ich duschen und dann bin ich ein zweites Mal aufgewacht. Denn als ich ich neben – ich betone NEBEN – dem Waschbecken im Badezimmer stand und mir aus ich würde sagen sicherer Entfernung meine Haare kämmte, kippte plötzlich ein Regalbrett aus dem Schrank und das Waschbecken zerbrach. Einfach so, während ich dastand, mit dem Kamm in der Hand, brach das Becken an zwei Stellen durch. Da war ich wirklich wach.

Anschließend mit der U8 und meiner Verkleidung zum ersten Arbeitstag. Dort erwarteten mich erstens viele viele andere Verkleidete und zweitens so unglaublich viele erste Eindrücke, so viele Namen und Geschichten, dass ich die meisten schon wieder vergessen habe. Deswegen möchte ich erst Ende der Woche was zu meiner Arbeit erzählen.

Das, was mich heute ehrlich gesagt am meisten beeindruckt hat, waren zum Einen der Paternoster-Fahrstuhl, weil ich noch nie mit so einem gefahren bin und zweitens die Dachterasse, wo man sich nach dem Mittagessen „auf ein Käffchen trifft“, wie mir eine andere Praktikantin erklärt hat. Dort stehen dann ein Haufen Leute in Businesskleidung, Zigarette in der einen und Kaffee in der anderen Hand über den Dächern Berlins. Und das Beste: Mein verkleidetes Ich mittendrin.

Ich bin gespannt auf morgen.
Und achja, was ich noch sagen wollte: Berlin - ich glaub, ich mag dich.


Viele Grüße aus der Großstadt,
gkk

Bild: Mein Büro :-)

1 Kommentar:

lizardking hat gesagt…

Du kannst nicht einfach von Verkleideten reden, und diese dann nicht bildlich festhalten.
Das ist fast schon unglaubwürdig, also bitte den Steini höflichst darum, dich zu fotografieren :)

Fazit: Ich will Bilder!