Freitags gings erst per Flugzeug nach Izmir, zusammen mit meiner Mitbewohnerin zu ihren Eltern In der Stadt am Mittelmeer habe ich dann einige Tage türkisches Familienleben, Essen, "Kleinstadtleben" (Izmir hat ca. 3,5 Millionen Einwohner, Istanbul geschätzte 17 - 20 Millionen) genossen bevor ich mich am Montag per Bus, Dolmus und Taksi zuerst nach Selcuk and dann nach Efes durchgekämpft habe. Efes ist nicht nur die bekannteste Biermarke der Türkei, sondern war eine der ältesten, bedeutendsten und größten Städte des antiken Griechenlands.
Dienstag habe ich mich dann in einen der hier so üblichen Überlandbusse gesetzt und auf den Weg nach Eskisehir gemacht. Vom Mittelmeer gings über leere Straßen die Berge hinauf, vorbei an kleinen und kleinsten Dörfer, Flüssen, einsamen Landschaften bis irgenwann nur noch weiß zu sehen war. Schneesturm. Zwischendurch immer wieder irgendwo anhalten, um Leute aufzusammeln, für die diese täglichen Busse zwischen den Städten der Türkei die einzige Möglichkeit sind, aus ihrem Kaff rauszukommen.
Endlich in Eskisehir angekommen, habe ich mir dann ein fancy Hotelzimmer mit Doppelbett und Flatscreen gegönnt und abends bin ich mit einem Kumpel, der aus Eskisehir kommt, um die Häuser gezogen. Mittwoch bin ich mit der türkischen Staatsbahn zurück nach Istanbul gefahren, wo mich mein zu Hause, jede Menge Lärm und Chaos erwartet haben - aber auch Freunde, Spaß und mein eigenes Bett.
Im Nachhinein kann ich sagen, dass der Trip eine ganz schöne Herausforderung war, aber auch wunderschön und mich das Nebeneinander von Moderne und Ursprünglichem, die Gastfreundschaft der Türken und diese unglaubliche Landschaft enorm beeindruckt haben.
In der Türkei hat jede Stadt eine bestimmte Nr. als Autokennzeichen, alphabetisch geordnet. Istanbul ist 34, Izmir 35 und Adana, eine Stadt im Südosten der Türkei ist die Nummer 1.
Görüsürüz canlarim,
gkk
